Ein Stimmenfest: Giovanni Battista Pergolesis Adriano in Siria am Theater an der Wien

Zweifellos ist der bereits im jungen Alter von 26 Jahren verstorbene Giovanni Battista Pergolesi ein Phänomen. Dies liegt nicht zuletzt an dem Umstand, dass er trotz seiner geringen Lebensspanne ein beachtliches Oeuvre hinterlassen hat. Wenn auch nicht jedem seiner Werke der Status eines unsterblichen Meisterwerks zugeschrieben werden kann, zeugen doch das berührende Stabat mater oder das Intermezzo La serva padrona von einer untrüglichen Meisterschaft in Beherrschung seiner Mittel. Unter seinen opere serie ragt mit Sicherheit Adriano in Siria frei nach Pietro Metastasio heraus, welche nunmehr in einer blendenden Besetzung am Theater an der Wien zu erleben war.

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„May god have mercy upon me“: Peter Grimes an der Wiener Staatsoper

Die 1945 uraufgeführte Oper Peter Grimes des englischen Komponisten Benjamin Britten gehört zweifellos zum zugleich Berührendsten wie aber auch Verstörendsten, das die Gattung Musiktheater im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Britten und sein Librettist Montagu Slater thematisieren in diesem Werk das Außenseitertum in einer bigotten und intoleranten Fischergesellschaft in Norfolk. Wie der Komponist das Klima seiner Heimat auch musikalisch schildert, sucht seinesgleichen. Die Wiener Staatsoper bringt nun endlich wieder dieses meistgespielte Werk Brittens in der mittlerweile 20 Jahre alten Inszenierung von Christine Mielitz.

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Ein klägliches Lied: Ernst Krenek und Gustav Mahler im Wiener Konzerthaus

Die Zeichen standen an und für sich günstig für einen großen Mahler-Abend im Wiener Konzerthaus, denn vielversprechende Solisten waren aufgeboten, um gemeinsam mit der Wiener Singakademie und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Cornelius Meister Gustav Mahlers Schmerzenskind, die Kantate Das klagende Lied zur Aufführung zu bringen. Doch manchmal kommt es anders als erwartet.

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